Qualitätsmanagement
Prozessqualität: Passend zur "Kragenweite" der Praxis
Die Prozeßqualität beschreibt die Eigenschaften aller medizinischen, d.h. ärztlichen, pflegerischen und administrativen Tätigkeiten, welche innerhalb und zwischen den Anbietern und Verbrauchern von Gesundheitsleistungen ablaufen. Für die Prozeßqualität sind alle zuständig, die direkt oder indirekt zum unmittelbaren Versorgungsprozeß beitragen: die ärztlichen, pflegerischen und administrativen Mitarbeiter.
Diese zweite Qualitätsdimension ist am schwierigsten mit Kriterien zu füllen. Hier helfen Standards nicht weiter. Die Zielorientierung in dieser konkreten Praxis in ihrem konkreten Umfeld ist hier entscheidend. Die gemeinsam erarbeiteten Ziele ermöglichen das Erkennen, Analysieren und Verändern der vorhandenen Strukturen und Prozesse sowie das Überprüfen von Zielerreichung und dabei und dadurch die Anpassung der Idealvorstellungen über Strukturen und Prozesse an einen realistischen Sollzustand und dessen behutsame Entwicklung zum neuen Istzustand in einer stabilen Prozessqualität.
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