Diestel-Praxismanagement


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Strukturqualität

Qualitätsmanagement

Strukturqualität: Beziehungen und Qualifikationen

Unter Struktur-Qualität versteht man die Beschreibung der Rahmenbedingungen, die für die medizinische Versorgung im Einzelfall gegeben sind. Sie umfaßt die relativ stabilen Eigenschaften der eingesetzten personellen und materiellen Ressourcen, z. B. den Fortbildungsstand der behandelnden Ärzte und ihrer MitarbeiterInnen, deren Arbeitsmittel sowie die organisatorischen und finanziellen Gegebenheiten, unter denen sich der medizinische Versorgungsprozeß vollzieht, aber auch die der Selbstverwaltungen, die mit den Berufsordnungen, den Weiterbildungsordnungen, den Qualitätsvereinbarungen etc. die Voraussetzungen für die Erreichung einer hohen Strukturqualität schaffen.

Struktur, das sind alle Rahmenbedingungen, aus früheren Prozessen hervorgegangene stabile Formelemente, die Einfluss auf die Arbeitsprozesse nehmen, z.B. die Räumlichkeiten und ihre Einrichtung sowie die Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen und Weiterbildungen aller Mitglieder des Praxisteams. Der Prozess folgt der Struktur. Dazu ist ein anderer Strukturaspekt von großer Bedeutung, der im Bereich der Praxisführung liegt: Sie sollte eine klare Vorstellung davon haben, welche Ziele sie hat, zuerst die allem übergeordnete Formulierung von Praxispolitik und Praxiskultur.

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