Diestel-Praxismanagement


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Worum geht es?

Qualitätsmanagement

Worum geht es?

Praxismanagement bedeutet, den Aufbau und die Abläufe in der Arztpraxis
als Verwaltung zu ordnen, meint, das Zusammenwirken aller beteiligten Aufgaben, Menschen, Einrichtungen reibungslos zu gestalten. Dieses Zusammenwirken, die Organisation ihrer Praxis, hatte schon immer die Aufmerksamkeit von Praxisleitung und den MitarbeiterInnen, auch wenn es oft sich nur auf die medizinischen Handlungen bezog. Wenn der Fokus dieses Zusammenwirkens in einem tieferen Verständnis auf die Qualität der Ergebnisse gerichtet wird, nennen wir das Qualitätsmanagement. So sind Praxisorganisation, Praxismanagement und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen zu Synonymen zusammengewachsen.

Themen wie Patientenorientierung, Servicebereitschaft, Kommunikation und Qualitätsmanagement spielen im Gesundheitswesen und speziell für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte eine immer wichtigere Rolle, nicht nur wegen der veränderten Rechtslage, sondern vorallem aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Genauso wichtig sind diese Themen deshalb auch für die MitarbeiterInnen, die angestellten Ärzte, Medizinischen Fachangestellten und Arzthelferinnen, um sich einen sicheren Arbeitsplatz und die dauerhafte Arbeitszufriedenheit zu erhalten.

Auch Marketing wird für Ärzte immer wichtiger, um sich und die Praxis positiv nach außen darzustellen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu erzeugen für das wirtschaftliche Überleben der Praxis. Seit längerem, ab 1.1.2006 konkretisiert durch die GBA-QM-RiLi-Vertragsarzt in der vertragsärztlichen Versorgung sowie ab 31.12.2006 durch die GBA-QM-RiLi-Zahn in der vertragszahnärztlichen Versorgung, sind eben auch niedergelassene Ärzte zu Qualitätsmanagement gesetzlich verpflichtet. Da wäre an den Ausspruch von Henry Ford I. zu erinnern "Tue Gutes und rede darüber".

Die Einführung und Weiterentwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements erfordert eine grundlegende Analyse der Praxisabläufe, eingebettet in eine von der Praxisleitung an konkreten Zielen ausgerichtete Praxispolitik und -kultur. Auch dies erfordert motivierte Mitarbeiter.Unterstützt durch ein Wiki ist Dokumentation dann ein lebhafter Prozess, an dem sich alle beteiligen können und das gesamte Wissen gebündelt und genutzt wird.

Wir geben Ihnen die Werkzeuge zur Hand und helfen Ihnen, wie Sie Ihre Praxisorganisation analysieren und alle die Schätze bemerken und aktivieren, die in den Kenntnissen und Fähigkeiten des gesamten Praxisteams liegen. - Wenn beispielsweise in unserer Praxis ein neues Gerät aufgestellt wird, kommen die Auszubildenden von alleine und machen aus der dicken Bedienungsanleitung eine übersichtliche Arbeitsanweisung (AA). Anschließend holen sie die jüngste Azubi als "Probedumme", die dann an Hand dieser AA das Gerät bedienen muß und so den kontinuierlichen Verbesserungsprozess einleitet. Hier passiert Dokumentation ganz nebenbei aus Spaß am Neuen.


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